Monet

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März 2013:

Monet – Einladung nach Giverny

Claude Monets Garten in Giverny und seine Umgebung stellen die Inspirationsquelle für seine Landschaftsbilder dar. Diese machten ihn zu einem der wichtigsten Maler des Impressionismus. Unterhaltsam und informativ verbindet die Autorin Leben und Schaffen des Künstlers und gewährt Einblick in seine letzte Schaffensphase. Die Bildbetrachtungen werden durch Reisetipps für einen eigenen Giverny Besuch ergänzt. Ein bibliophiler Kunst- und Reiseband.

ca. 136 Seiten, Hardcover, gebunden
Bookspot Artedition
ISBN 978-3-937357-73-7
24,95 €

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Knickerige Verlage?

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Knickrige Verlage: Womit Autoren rechnen müssen

Mal angenommen ein Autor wird von einem Verlag für mehrere Bücher angeworben. Der Verlag ist ein traditionsreiches Unternehmen und der Autor hat deshalb volles Vertrauen. Dieses Vertrauen geht soweit, dass der Autor sogar ein geringeres Honorar als üblich akzeptiert, da der Verlag ihm mündlich, aber durchaus glaubhaft zusichert, man werde bei Erfolg nachverhandeln. Da sich die Bücher für den Verlag rasch erkennbar als Erfolg abzeichnen überzeugt man den Autor unverzüglich zu einem weiteren Projekt. Und da doch bislang scheinbar alles rund lief unterschreibt der Autor gewissermaßen sein Schicksal und realisiert auch das zweite Projekt.      Belser Verlag

Doch nun nehmen die Dinge ihren Lauf, denn erstens erhält der Autor weder einen Nachweis darüber wie viele Bücher aus der ersten und zweiten Zusammenarbeit jemals verkauft wurden. Und zweitens erfährt er später nur durch Zufall, dass der Verlag – ohne den Autor zu informieren oder gar zu honorieren – Lizenzen in andere Länder verkauft hat.

http://ecx.images-amazon.com/images/I/5141q64HOhL._SX385_.jpg

Karin Sagner: Kunst – einfach hautnah

Also fragt der nun doch erstaunte Autor beim Verlag nach. Als die Antwort von dort unzureichend und im Bezug auf das zugesicherte Nachverhandeln sogar wortbrüchig bleibt, entschließt er sich Rechtsbeistand heranzuziehen. Der Verlag ist nach wie vor nicht willig oder – hier ließe sich spekulieren – einfach nicht in der Lage genaue Verkaufszahlen heranzuschaffen. Anstatt umfassend zu informieren droht er nun vielmehr dem Autor. Denn dieser hat beim zweiten Vertrag einen folgenschweren Fehler begangen: er hatte einen Vertrag mit Vorschusshonorar unterzeichnet. Und dieses Vorschusshonorar verlangt der Verlag angesichts angeblich mäßiger Verkaufszahlen beim zweiten Buchprojekt zurück. Und er hat damit Dank eines im Urheberrecht offenbar nur mäßig bewanderten Richters sogar Erfolg!

Mal angenommen diese Geschichte ist wahr: Welcher Verlag ließe sich dazu hinreißen derart unklug mit seinen Autoren umzugehen? Welcher seriöse Autor wollte noch mit einem solchen Partner arbeiten? Unmöglich? Satire? Mitnichten! Es handelt sich um einen schwäbischen in Stuttgart ansässigen Kunstverlag, ein Traditionsunternehmen, das mit seinen theologisch-christlich orientierten Anfängen wirbt …

Was lehrt uns das: der „arme“ und nun noch ärmere Autor wird durch Rückzahlung seines Honorars zum Opfer knickriger Verlagspolitik oder trägt er etwa dazu bei, einen Liquiditätsengpass zu beheben? Welcher seriöse Autor wird noch mit einem Verlag zusammenarbeiten wollen, der erst Verkäufe verschweigt und ihm dann droht, Jahre später das Honorar zurückzufordern?       Belser Verlag

 

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